Erster Satz.
Der ist Selig welcher bald auf Heyraht dänket
Und auf dessen süsses Thun die Sinnen lenket
Selig der ihm vorgenommen
Bey noch frischer Zeit
In den süssen Stand zu kommen
Aller Liebligkeit.
Er kan da in stoltzer Ruh die Sinnen weiden
Und sein Leid verzukkeren mit süssen Freuden
Er kan sich mit Lust erwarmen
Achtet keine Pein
Schleust sich in der Liebsten Armen
Und schläfft sicher ein.
Wenn die Weiderwertigkeit auf ihn wil stürmen
Steht sein treuer Mitgenoß und hilfft beschirmen
Sie kan durch ein freundlichs Lachen
Sein betrübtes Hertz
Und sein’ Arbeit süsse machen
Durch verliebten Schertz.
Lieb und Leid kan Er allzeit mit ihr vertheilen.
Denn die Last liegt halb so schwer auf zweyen Seulen
Männlich hilffet Sie ihm tragen
Alles Eheleid
Sie ist in den Freudentagen
Sein’ Ergetzligkeit.