G rabschrifft eines unglückse- ligen Liebhabers der verbrandt wurde.

By Christian Friedrich Hunold

Sonst war es meine Lust in heisser Gluth zu liegen.

Die Flammen musten stets mein Freuden Feuer seyn.

Doch da ich durch die Gluth auch soll mein Urtheil kriegen

So wünscht ich: Wär ich doch von kalten Eiß und Stein.

Denn Statt das ich in Brand von Stroh und Holtz muß lauffen

War sonst ein schöner Schooß dafür mein Scheiter-Hauffen.