Gedancken bey einem gemahlten Cupido mit einer verloschenen fackel.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Jst dir, o Liebe! doch die fackel ausgegangen:

Hat irgend Daphne dir den possen angethan?

Geh, zünde sie alsbald von ihren augen an!

Vielleichte kanst du noch dein hohes ziel erlangen;

Allein du folgest nicht, ich finde kein gehör:

Du lässest dich den blitz in ihren augen schrecken;

Doch komme nicht zu mir, die fackel anzustecken,

Was asche worden ist, das giebt kein feuer mehr.