Gedancken über die Liebe der Heydni- schen Götter nach dem Lateinischen des Herr...
Wenn das ein Fehler ist daß ich verliebet bin
So müst ihr Götter doch hier durch die Finger sehen
Weil
Und seinen scharffen Pfeil in euch hat lassen gehen.
Es muste
Umsonst nennt man ihn nicht Stier Widder Schwaan
und Regen
Er kleidete darum sich in solch Wesen ein
Damit nach Hertzens-Wunsch der Lieb’ er könte pflegen.
Neptun hat in der Fluht offt lichter loh gebrennt
Sein Hertze ist entzündt durch heisse Gluht gewesen.
Auf daß ein schönes Kind von ihme würd’ erkennt
So ließ zum Schäffer sich der
Die Göttin so der Welt die süssen Schmertzen macht
Hat offt ihr eigen Schwerdt auf ihre Brust gewetzet.
Jhr lahmer Ehe-Mann ist offt von ihr verlacht
Wenn mit dem tapffern
Indem sie einst mit ihm die süsse Wollust treibt
So wird sie vom
Man redete sonst nichts als daß er schlimm beweibt
Und seiner ward gedacht wo nur zwo Götter stunden.
Selbst
Hat mehr denn einmahl sich im Eh-Bruch lassen küssen!
So reist mich
Und der der alles zwingt hat mich auch zwingen müssen.