Glück

By Theodor Fontane

Written 1845-01-01 - 1845-01-01

Sonntagsruhe, Dorfesstille,

Kind und Knecht und Magd sind aus,

Unterm Herde nur die Grille

Musizieret durch das Haus.

Tür und Fenster blieben offen,

Denn es schweigen Luft und Wind,

In uns schweigen Wunsch und Hoffen,

Weil wir ganz im Glücke sind.

Felder rings – ein Gottessegen

Hügel auf- und niederwärts,

Und auf stillen Gnadenwegen

Stieg auch uns er in das Herz.