[Gott birgt sein helles Licht in Wolck und Schatten ein]
Written 1672-01-01 - 1672-01-01
Gott birgt sein helles Licht in Wolck und Schatten ein
Des Menschen blödes Aug' erblindet für dem Schein
Der göttlichen Gericht und uns verborgnen Wege;
Drum wohl mir wenn ich mich zu seinen Füssen lege
Und mehr nicht als vergönnt zu wissen bin bedacht
Denn fühl ich seinen Strahl in tieffster Mitternacht.