[Hier sitz' ich an dem Rand/ in deines Vfers Schatten]Fußnoten
Written 1632-01-01 - 1632-01-01
Hier sitz' ich an dem Rand in deines Vfers Schatten
Du schlanker Pegnitzfluß hier nehm ich meine Rast
Hier schau ich deiner Fluht nicht-ungestümmen Brast
Hier seh ich neben dir die frischbegrünten Matten.
Du aber Vatterstrom in meinem Mutterland
Ist dein Geräusche dann von Lust so weit entsessen
Daß deiner Vfer mich ein fremdes macht vergessen?
Nein Vnglükk Vnglükk hat dich mir mich dir entwandt.
Es schwebet über dir ein schweres Himmelhassen
Der Weltgemeine Sturmdes Krieges Jammerglut.
Kürtz' O du Wolkengott des starken Wetters Wut
Laß ach! die Eger frey durchrauschen ihre Gassen
Die manches Thal durchwäscht. Dann soll mir ihre Lust
Stäts eine Wollust seyn ein süsser Sinnenmust.