IiI. Sonnet. Sol, Luna, Oculi.

By Martin Opitz

Ihr beyde Sonn vnd Mon der Welt zwey klare Augen

Was könnet jhr doch mehr dennur den grossen Saal

Deß Himmels reitten durch vnd scheinen vberall?

Was könnet jhr als nur der Erden Safft aussaugen

Vnd geben wiederumb? Secht die Zwey Eugelein

Die Euch an glantz vnd krafft weit vorzu ziehen sein.

Herr Bartsch hat manchen orth durchsuchet biß anher

Gereiset vber Land gezogen vber Meer.

Zwey Augen hatten Ihm sein Hertze gantz benommen

Vnd in den Brand gesteckt. Es trib jhn heim der Brand

Da war kein retten mehr biß er ein Auge fandt

Damit erlescht das Fewr das von zwey Augen kommen.