Kein Ende

By Wilhelm (Hg.) Arent

Jene Hand, die im verworrnen

Traume dunkler Schmerzensnächte

Mir den Kranz gereicht von Dornen,

Hält ein blühendes Geflechte

Junger Rosen;

Und die zarten Lippen, welche

Einst gedroht als Todeskelche,

Lächeln, kosen.

Was ich ringend nie erstritten,

Schwebt nun sanften Flugs herbei,

Und der Liebsten Augen bitten:

Ach, verzeih!

Also laß ich steuerlos

Traumwärts treiben meinen Nachen;

Denn der Tag ist nackt und bloß,

Und ich will nicht wachen. –