LiV. Auff den Sontag deß Herren deß Sab- baths oder XVII. Sontag nach dem Fest d...
Heyland welchem nichts verborgen! GOTT der Hertzvnd
Nieren kennet
Schawe wie viel falsche
nacht
Mich den Jedermann zu fällen vnter freundtschafft Nah-
men tracht.
Mich den man so hündisch neydet weil du mich dein Kindt
genennet.
Mir wird durch vergiffte Zungen mein stets blutend
zutrennet.
Dein vnd meine Feinde jauchzen! Jhrer stoltzen geister
pracht
Wird die grosse welt zu enge weil mich jhrer hoffart
Macht
Auß der letzten vnterstelle in den staub zu boden rennet.
Doch ich weiß! der wird erröthen der wird schanden voll
noch stehn!
Der in hochmuth jtzt ersoffen will auf aller Köpffen gehn.
Wenn du wirst was klein erhöhen vnd was hoch zu grunde
stürtzen.
Gönnt der welt die kurtze Wonne die ein Augenblick ver-
kehrt
Vnser Sabbath wird anbrechẽ! in dem jhre lust hin fährt
Wird der keuschen