Mittel länger und vergnügt zu leben.
Ein jeder Tag, jedwede Stunde,
Ja eine jegliche Secunde,
Sind Theile meiner Lebens-Zeit.
Wenn nun, zum Beyspiel, unsre Augen,
Mit nöhtiger Aufmerksamkeit,
Der Dinge Vollenkommenheit
Nur einzeln zu betrachten taugen,
Und wie ein jedes Ding dem Geist
Am deutlichsten sich Stück-weis weist;
So laßt uns, ehe sie vergehen,
Von unsrer Daur, die Theile sehn,
Und uns vernünftig oft bemühn,
Den Aneinanderhang der Zeit,
In welchem wir von hinnen eilen,
Getheilet, in Betracht zu ziehn,
Und unsre Dauer einzutheilen.
Zumahl wenn, voller Heiterkeit,
Ein schöner Tag uns oft erfreut,
Jmgleichen, mit gestirnter Pracht,
Ein’ angenehme schöne Nacht;
So wünsch ich, daß man öfters denke:
Er (sie) ist ein Theil von meiner Zeit, er (sie) ist
ein göttliches Geschenke.
Je öfter man nun die Gedanken,
In Stund- und Viertel-Stunden-Schranken,