N.A.

By Hans Aßmann von Abschatz

Mein Schweinitz hast Du dich zum ersten

mahl beflissen

Ein rohes Schäffer-Kind zu führen in die Welt

Wiewohl es sich zu weit gewagt ins offne Feld )

So wird dichs billich auch zum andern mahl be-

grüssen.

Es kommen Blumen mit die sahst du theils ent-

sprissen;

Auch hat sich ihm anizt ein Lands-Mann zugesellt

Wie er aus fremder Sprach ein Teutsch Sonnet

gestellt.

Wird dein geübter Geist den Spruch zu fällen wis-

sen.

Sie kommen nicht umsonst: Es fürchtet unser Land

Wo nicht ein

Den wohlerworbnen Ruhm der Dicht-Kunst zu

verlieren:

Daß du ihn retten kanst beruht in deiner Hand.

Kan ich was diese schrieb der klugen Welt erlan

gen

So ist mein Hirten-Knecht glückselig ausgegangen.