N.A.

By Johann Justus Ebeling

mein Trieb, der waget warlich

Da ich mich untersteh der Andacht Saiten-

Das meine Einfalt rührt, mit dem verstimm-

Für dein bemerkend Ohr, in matten Thon

Die Schuldigkeit befahl, die arme Schüch-

Die wiederrieth es mir: in diesem Wette

Frug mein bewegt Gemüth: Ob ich auch werth

Die Lieder Dir zu weihn, die niedrig, kläglich

Und öfters knarrend gehn; da süsse Melo-

Dein Ohr schon längst vergnügt, dein Her-

Da was nicht lieblich schallt, in denen Dich-

Auch Dir, nicht angenehm, nicht reitzend

Die Schüchternheit die sprach: zurük mit

Der matt und elend geht: der Gottheit Lob-

Muß, wenn er soll gefalln, das Herze feu-

Und im entflammten Trieb zum Siz des

Den Liedern fehlt das Feur, das in die Her-

Ob sie aus Andacht gleich, zu

Sie rühren kein Gemüth, daß jemahls an-

Wie man die Gottheit recht, in Lobgesän-

Sie wandte ferner ein: bedenkest du denn

Wie manch erhabnes Lied und herrliches Ge-

Von erster Jugend an in dessen Ohr erklun-

Da jener Elbe-Schwan der Gottheit Ruhm

Da Brokkes Saitenspiel, so oft das Herze

Das jederman gefällt, in heiligs Feuer

Wie kan beim hellen Thon, ein heisch und

Bei einem Schwang-Gesang ein schnatternd

So sprach

Da ich mir vorgesezt, mit deines Nahmens

Aus Ehrfurcht blos erwekt, mein Liederbuch

Um Dir dadurch den Trieb des Herzens ab-

Des Herzens Trieb befahl und zeigte deine

Die Dankbarkeit wies mir die Summe mei-

Und darum wage ichs den Abtrag meiner

Für die genoßne Gunst, im Wollen zu ent-

Du kennest meinen Trieb auch in den nie-

Den hocherhabnen

Du billigest den Zwek, den HErrn der Herr-

Den die Natur und Schrift uns zeiget, aus-

Nim was die Redlichkeit, in reiner Neigung

Bis ihr ein beßres Lied in höhern Thon ge-

Nim es zum Unterpfand, daß der der die-

In wahrer Hochachtung stets dein Verehrer

Mein Blat das redet nichts, zu deines Nah-

Du brauchst mein Loblied nicht, weil Fa-

Schon dein Verdienst erkannt; des Him-

Sei Deine Sonn und Schild, dich blühend