N.A.

By Stefan George

Wisst nicht was unter dem fuss euch ruht —

Den Meister lockt nicht die landschaft am strande

Wie jene blendend im schosse der flut

Die häuser und höfe wie er sie ersonnen

Und unter den tritten der wesen beschworen

Ohne beispiel die strassen die bronnen

Und grotten in strahlendem rausche geboren

Die einen blinken in ewigen wintern

Iene von hundertfarbigen erzen

Aus denen juwelen als tropfen sintern

Und flimmern und glimmen vor währenden kerzen

Die ströme die in den höheren stollen

Wie scharlach granat und rubinen sprühten

Verfärben sich blässer im niederrollen

Und fliessen von nun ab wie rosenblüten

Auf seen tiefgrün in häfen verloren

Schaukeln die ruderentbehrenden nachen

Sie wissen auch in die wellen zu bohren

Bei armige riffe und gähnende drachen

Der schöpfung wo er nur geweckt und verwaltet

Erhabene neuheit ihn manchmal erfreut

Wo ausser dem seinen kein wille schaltet

Und wo er dem licht und dem wetter gebeut