Nachrede und hertzlicher Glüks- wunsch. an den hochädelen Breutigam und seine ho...
Hjer ists hochädles Paar was ich in Eyl geschrieben
Auf schlechte Schäferahrt. Ich bitt’ es zu belieben
Obs gleich gering und schlecht. Es giebts ein treuer
Sinn
Der seinen Zwek und Ziel gerichtet nur dahin
Wie er euch dienen mag. Zwar mancher viele schenket
Auß falscher Höfligkeit und doch im Hertzen denket:
Pfuy daß ich doch nicht müst’! Ach nein mein Hertze
giebt
Ein solches was der Mensch auch selbst der Himmel
liebt.
Ich meine Redligkeit. Ich wündsch’ euch Glükk und Se-
gen
Vom aller höchsten Gott auf allen euren Wegen
Lebt selig allezeit Jhr lebt auch wie ihr lebt
Mein bester Wunsch ist der den ihr euch selber gebt.