Noch andere Frühlings-Betrach- tungen.
Die Freude, welche die Natur, durch die ihr ange- schafne Kraft,
Da sie sich, uns zum Nutz und Vortheil, zur Frühlings-
Wenn man auf ihre Wirckung achtet, so dann in unsrer
Die Freude, sag ich, ist unstreitig die alleredelst’ Ei-
Der unsre Seele fähig ist. Da mit der Lust, die man
Sich ja Bewunderung und Ehrfurcht, Lob, Andacht,
Die aber, wenn wirs nicht ermessen, in uns erstickt, ver-
Wodurch denn unsers Schöpfers Absicht, und Lieb’ und
Sammt unsrer Lust und Pflicht zugleich, verhindert und ge-
Sollt alles dieses uns denn nicht zu GOtt, in seinen Wer-
Es sehe denn doch jedermann,
Zu GOttes Ruhm, und eigner Freude,
Jm fast verjüngten Welt-Gebäude,
Der Creaturen Schmuck, zumahl im Frühling, an!
Seht, wie aus dunckel-braunen Flächen
Der Erd’ jetzt überall die regen Pflantzen brechen!