Reflexion sur l’Ordre et la Duree du Monde.

By Barthold Heinrich Brockes

Es theilet auf der Welt sich allemal

Die Jahr-und Tages-Zeit, nachdem der Sonnen-Strahl,

So aus dem Wasser scheint zu eilen,

Sich uns zu nähern scheint, und wiederum zu weichen.

Wenn sie entfernet ist, verschmachten und verbleichen

Die Dinge, die wir sehn. Nah’t man sich aber ihr,

So leben sie und blühn in schönster Zier:

Und in der gantzen Welt entsteht und hängt allein

Bloß die Bewegung ab vom Sonnen-Schein.