Romanze von den Schneidern

By Ludwig Achim von Arnim

Written 1806-01-01 - 1806-01-01

Es sind einmal drey Schneider gewesen,

O Je, es sind einmal drey Schneider gewesen,

Sie haben ein Schnecken für ein Bären angesehen,

O Je, O Je, O Je!

Sie waren dessen so voller Sorgen, O Je, u.s.w.

Sie haben sich hinter ein Zaun verborgen, O Je, u.s.w.

Der erste sprach: Geh du voran, O Je, u.s.w.

Der andre sprach: Ich trau mich nicht nan, O Je, u.s.w.

Der dritte der war wohl auch dabey, O Je, u.s.w.

Er sprach: der frißt uns alle drey. O Je, u.s.w.

Und als sie sind zusammen kommen, O Je, u.s.w.

So haben sie das Gewehr genommen. O Je, u.s.w.

Und da sie kommen zu dem Streit, O Je, u.s.w.

Da macht ein jeder Reu und Leid, O Je, u.s.w.

Und da sie auf ihn wollten hin, O Je, u.s.w.

Da ging es ihnen durch den Sinn: O Je, u.s.w.

„Heraus mit dir du Teuxels Vieh, O Je, u.s.w.

Wann du willt haben einen Stich.“ O Je, u.s.w.

Der Schneck, der streckt die Ohren heraus, O Je, u.s.w.

Die Schneider zittern, es ist ein Grauß. O Je, u.s.w.

Und da der Schneck das Haus bewegt, O Je, u.s.w.

So haben die Schneider das Gewehr abgelegt, O Je, u.s.w.

Der Schneck der kroch zum Haus heraus, O Je, u.s.w.

Er jagt die Schneider beym Plunder hinaus. O Je, u.s.w.