S inn- G edichte. Uber ihr Himmel-Bette. C. H.
Hjer hat die Delie den himmel auf der erden,
Hier ruhet die, die mir viel unruh macht:
Hier schläfet die um die mein geist stets wacht,
Und träumet, unbesorgt, daß ich zum schatten werde;
Hier lieget die, vor der mein hertze liegt,
Und athmet, daß in sie ein hauffen seuffzer fliegt;
Ach athmete sie doch davon die meinen ein!
So könt’ ich sehr beglückt durch diesen himmel seyn
Ach wer doch nur, du leichtes decke-bette!
Ein eintzigmal dein amt hier zu verwalten hätte!
Es möchte zwar in diesem himmel ein finsternis davon entstehn
Wenn ich, als mond, o Sonne! dir das
Hingegen würd’ es mir weit besser als tausend andern buhlern
gehn,
Weil ich alsdenn im himmel-bette, und auch zugleich im himmel
steckte.