Schertz-gedichte an Daphnen.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Ach, Daphne! hilff mir doch! es ist mit mir geschehn:

Der mißvergnügte mund zörnt und bekriegt die augen;

Dieweil sie ihre lust fast alle tage sehn,

Und seine lippen nur am hunger-tuche saugen.

Drum komm und lege dich in diese händel ein,

Und laß Leandern nicht so lang in sorgen stehen;

Doch soll der friede bald und wohl von statten gehen,

So muß der handlungs-ort auf deinem munde seyn.