Schwül

By Karl Henckell

Written 1892-01-01 - 1892-01-01

Das Leben schwankt durch Nebelgrau

Mit Flügeln müd und bleiern ...

Wohin ich hellen Auges schau,

Nur Spuk von Dunst und Schleiern.

O bräche, bräche doch einmal –

Sonst wird mein Blick noch blöde –

Ein wilder Blitz, ein heiliger Strahl

Durch diese Grabesöde!