Stimme des Volks

By Friedrich Hölderlin

Written 1798-01-01 - 1798-01-01

Du seiest Gottes Stimme, so ahndet ich

In heilger Jugend; ja, und ich sag es noch. –

Um meine Weisheit unbekümmert

Rauschen die Wasser doch auch, und dennoch

Hör ich sie gern, und öfters bewegen sie

Und stärken mir das Herz, die gewaltigen;

Und meine Bahn nicht, aber richtig

Wandeln ins Meer sie die Bahn hinunter.