Straßen

By Alfred Lichtenstein

Written 1913-01-01 - 1913-01-01

Viel Himmel liegt auf allen singenden

Einsamen Straßen im Laternenscheine.

Ich schwing im Winde über graue Steine,

Die spiegeln meinen Schritt, den klingenden.

Ich spüre an der Stirne eiligen

Verhauch von gelben und von dunklen Dingen.

Ich will die Nacht mit Träumerein verbringen.

Ich fühl den Mond ... grüngoldnen Heiligen.