Uber die Nacht-Lust bey Chloris.

By Johann Georg Gressel

Jhr hellen Sterne die ihr jetzt so feurig spielet

Du silber-weisser Mond des Schimmer auf mich zielet

Du blasse

Miß gönnet mir die Lust die mir die

Ums Himmels Willen nicht.

Umhüll dich Mond mit Flor laß braunen Schatten mahlen

Den gantzen Erden-Kreys mit schwartzer Farbe an

Verstecke dich ins Meer dein Schein sey gantz verdunckelt

Die

Als aller Sternen Glantz.

Ich sehe daß der Mond sich schon zum Abzug lencket

Weil er der

Die Sterne weichen auch nun ist es vollends Nacht

Doch

Und macht was finster Licht.

Ich spühre keine Nacht in meiner

Ich fühle keinen Frost sie kan mich wohl erwarmen

Sie drückt mich an die Brust und liege ich gleich bloß

Empsind ich keinem Frost weil meiner

Feur hegt im Myrthen Krantz.