Unruhe

By Emanuel Geibel

Written 1833-01-01 - 1833-01-01

An Wunden, schweren,

Langsam verbluten,

In heimlichen Gluten

Still sich verzehren,

Täglich voll Reue

Den Wahnsinn verschwören.

Täglich aufs neue

Sich wieder betören,

Ewig zum Meiden

Die Schritte wenden

Und doch nicht scheiden -

O Lieb', o Leiden,

Wann wirst du enden!