V ermischte G edichte. Auf Sr. Königl. Maj. in Dännemarck, Friederichs des Vierd...
Der himmel wird itzt wieder klar
Den eifrigen und stets getreuen Dänen:
Denn du, o Sonne! bist nun dar
Und unterbrichst ihr unterthänigst sehnen:
Nun fängt es wiederum in unserm Coppenhagen
Bey deiner gegenwart, o König! an zu tagen.
Durch deiner hohen gnaden schein
Ist bis anher das stets gefrorne Norden,
Wo kält und eiß geschwister seyn,
Fast aufgelöst, und gantz erhitzet worden;
Als nun aus Norden selbst der nordwind muste fliehen,
So hieß dein abzug ihn in unsre hertzen ziehen.
Das schiff, das dich nun wiederbracht,
Das wollen wir zu dem am himmel setzen;
Weil GOtt durch dessen schoos gemacht,
Daß uns dein strahl kan wiederum ergetzen:
Die winde, die, o Held! in dessen segel bließen,
Das war’n die seuffzer, so aus unsern hertzen stießen.