Vergnügung aus der Betrachtung der Geschöpfe.
Mein Schöpfer, dessen Allmachts-Spuren
Ich einzig in den Creaturen,
Mit fröhlichem Erstaunen, seh’,
Und Dessen Weisheit, sammt den Trieben
Von Seinem väterlichen lieben
Ich, wenn ich sie beschau’, erhöh.
In allem, was sie mir entdecken,
Nimmt mir ein holdes heilges Schrecken,
Vermischt mit süssen Freuden, ein.
HeRR, Deine Wercke sind so schöne,
Daß sie ein seligs Lob-Gethöne
Von Mensch- und Engeln würdig seyn.
Ach! laß uns, wenn wir sie ergründen,
Dich stets allgegenwärtig finden,
Wie Du allgegenwärtig bist.
So wird, was uns auch wiederfähret,
Früh oder spät in Lust verkehret,
Weil, wo Du bist, kein Elend ist.