Von den vortrefflichen Umständen für die Poesie unter den Kaisern aus dem schwäb...

By Johann Jacob Bodmer

geliches willen mueste iehen

schiefdeire wart von in gesehen

in harte kurzer wile

mit snelleclicher ile

kamen si geriten dar

ein tal von bluomen lieh gefar

lac da bi mit stete

dar inne Gaudin hete

empfangen wunneclich gemach

ein herberge und ein obedach

was im alda gewunnen

bi eime kalten brunnen

da gruene boume stuonden obe

ein pavilune wol ze lobe

waz in geslagen uf das velt

unde stuont vil schoene sin gezelt

mit loumen und mit grase best

der meie hete do gevroeut

mit der lichten kúnfte sin

diu wilden walt vogelin

dar umbe alda ze prise

ir suezen sumer wise

wurden lute erklenket

si heten sich gesenket

in die schoenen bomes bluot

vnde liezen sueze stimme guot

des males hellen úberal

in disem wunneclichen tal

Gaudin sich nider schiere

lie mit Partinopiere

der im die nacht vil eren bot

des tages do das morgen rot

durch den lichten himmel schein