Von der Subtilen Materie.

By Barthold Heinrich Brockes

Da zwischen Cörpern nun ein Leer unmüglich;

So würckt ein Stoff, der nicht in unsre Sinne dringt,

Und welchen die Bewegung doch gar füglich

An alle Orte bringt;

Die wunderbaren Ding’, die unsre Augen

Nicht gnugsam zu bewundern taugen.

Die Furcht des

Indem uns die Erfahrung lehret,

Daß alle Cörper hol durchröhret,

Und von dem Himmels-Stoff, der so gar düun und fein,

Auch stets bereit sie durchzudringen;

Gar leichtlich durchzudringen seyn.