[Wer auff Beständigkeit gerichtet seine Sinnen]

By Hans Aßmann von Abschatz

Written 1672-01-01 - 1672-01-01

Wer auff Beständigkeit gerichtet seine Sinnen

Läst sich den wilden Schwarm des Volckes nicht gewinnen

Wie sauer ein Tyrann zu seinen Worten sieht

Wie sehr er seinen Kopff zu brechen sich bemüht

So wenig giebt er nach wie sehr die Winde blasen

So wenig achtet er derselben tolles Rasen.

Und fiele gleich die Welt vor seinen Augen ein

So wird sein freyer Sinn doch unerschrocken seyn.