Wider das frauenzimmer auß dem Frantzöischen. † † †
Als GOtt das grosse werck der schöpfung zu beschliessen
Den Adam und in ihm sein ebenbild gemacht
Stund der beglückte mensch aus nichts hervorgebracht
Und sah die gantze welt als herr zu seinen füssen.
Was erd und Paradies was thier und vogel hiessen
War alles ingesamt auf seine ruh bedacht.
Er lebt’ auch höchst vergnügt; allein o kurtze pracht!
Sein glücke war zu groß es lange zu geniessen.
In meinung wie man sprach er wäre gantz allein
Gab man ihm eine frau; kont’ auch was ärgers seyn?
Der arme lag und schlief und konte sich nicht wehren
Man schuf aus ihm ein weib das brachte man ihm zu.
Er nahm; doch leyder nur sich ewig zu beschweren!
Sein allererster schlaf war seine letzte ruh.