Wohl zu merken

By Johann Wolfgang Goethe

Written 1821-01-01 - 1821-01-01

Und wenn wir unterschieden haben,

Dann müssen wir lebendige Gaben

Dem Abgesonderten wieder verleihn

Und uns eines Folge-Lebens erfreun.

So, wenn der Maler, der Poet,

Mit Howards Sondrung wohl vertraut,

Des Morgens früh, am Abend spät

Die Atmosphäre prüfend schaut,

Da läßt er den Charakter gelten;

Doch ihm erteilen luftige Welten

Das Übergängliche, das Milde,

Daß er es fasse, fühle, bilde.