Wolken

By Max Dauthendey

Written 1892-01-01 - 1892-01-01

Sieh in die Wolken, sie bilden

Gesichter verbannter Zeit.

Die Wolken, die weißen, die milden,

Wandern wie Heimweh so weit.

Wolken, mit euch muß ich fliehen.

Die Wolken hält keiner fest.

Solange Wolken noch ziehen,

Mein Heimweh nicht von mir läßt.