Wort des Schöpfers.
Wir finden in der Schrift: daß aller Himmel Pracht
Sey durch das
Und alle seine Heere,
Als Sonnen, Welte, Land und Meere,
Durch seines Mundes Geist. Ist dieses wahr,
Wie es unstreitig ist; so folget dieses klar:
Man sieht an einem jeden Ort
Auch in der Creatur des HErrn, des Schöpfers,
Es hat nicht aufgehört. Sein
Wie eines Menschen Wort, das, gleich wie ein Geschrey,
Dahin, vorbey.
Es schallt in Ewigkeit. Wenn ich dieß überlege
Und Ehrfurcht voll dieß grosse
So kommen mir
Der Creaturen-Heer’, als Lettern, für,
Die GOtt so wunderbar gefüget,
Worinn der Sinn des Schöpfers lieget,
Und worinn mehr, als man wol, leider! meint,
Der GOttheit Wesen gläntzt und scheint.
Will man denn nun, bey so bestalten Sachen,
Nicht vom Gewohnheits-Schlaf erwachen?
Will man, zu unsers Schöpfers Ehren,
Sein ewigs
Will man die schöne Schrift, die wunder-wunder-schön,
Nicht besser, als bisher, mit Lust und Andacht sehn?
Will man den Innhalt nicht verstehn,
Der anders nichts als brünst’ge Triebe
Von einer ewig-weis- und ewig mächt’gen Liebe?