XxXII. Auff den Sontag deß zu dem Vatter gehen- den Gottes oder Cantate Johann. ...
Was acht ich trawren! furcht! angst! Jammer! grimme
schmertzen!
Creutz plagen schmach vnd todt. Mein
Durch den nicht gleichen steg zum Vater! zweifelt man?
Diß mehr denn kurtze Leidt ist nichts als lauter schertzen.
Es ist nur eine Wolck ein dunst ein sturm deß Mertzen!
Wenn mir mein König selbst der alle trösten kan
Den grossen Tröster schickt vnd in dem wilden Plan
Mich ab, von abweg führt durch seiner warheit Kertzen!
Die zeit ist vor der Thür in der die blinde Welt
Die was nicht jrrdisch ist für Fluch vnd schew-sal hält
Vor Gottes Richt-Stuel wird die schwere Straff empfind?
Die Straff’ vmb daß sie nicht in festem glauben steht
Daß Christus von Jhr zeucht vnd daß die Rach angeht
Die jhren Printzen sol mit fluch vnd straffe binden.