20

By Adelbert von Chamisso

Written 1809-01-01 - 1809-01-01

Es wallt das Gewölk herüber,

Verhüllt, verfinstert meinen Stern.

Es faltet sich trüb und trüber

Die Stirne meines teuern Herrn.

Zu dir erhebet die Hände,

Erbarmer, die gebeugte Magd;

Du, schaffe des Grames Ende,

Der meinem Herrn am Herzen nagt.

Wo nicht sie vermag zu heilen,

Vertraut die Liebe dir allein;

Befiehl dem Gewölk sich zu teilen,

Gib meinem Stern du seinen Schein.